Fairer Milchpreis? – Aufstand der Bauern

Darum geht die Debatte


Verschiedene Bauernvereinigungen fordern einen fairen Milchpreis. Ihrer Ansicht nach unterstützt der Bund die Produktion von Schweizer Milch zu wenig. Sie sehen sich durch den momentanen Preis, aber auch durch eine internationale wirtschaftliche Öffnung bedroht. Aus diesen Gründen fordert die Resolution des ‚Bauernaufstandes Sempach’ vom Bundesrat folgende zwei Punkte:

• Einen dringlichen Bundesbeschluss für eine privatrechtliche Mengensteuerung durch die Produzenten, an die sich sämtliche Milchproduzenten zu halten haben.
• Den Abbruch der Verhandlungen mit der EU über ein Agrarfreihandelsabkommen.
Quelle: http://www.faire-milch.ch/upload/resolution.pdf

Debatte http://milchpreis.politnetz.ch
Geschrieben 20. November 17:23, Politnetz Team - Administrator
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Seit einigen Jahren liefert mir ein Biobauer aus der Gemeinde die Milch wieder direkt nach Hause. Offensichtlich scheint dieser Service rentabel zu sein und trotz des höheren Preises genügend Kundschaft zu finden.
2 Kommentare
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Das ist sicher ein positives Beispiel, aber allein mengenmässig können wir damit den Überschuss nicht in den Griff kriegen.
Roland Näf - Grossrat Bern, SP 22. März 2010 Verstoss melden
Gerade bei kleineren Gemeinden scheint die Direktvermarktung der Milch die beste Lösung gegenwärtig. Ob finanziel durchfürbar, sprich staatliche Kredite für den Ausbau in diese Richtung fliessen ist eine andere Frage.
Daniel Belfort 16. April 2010 Verstoss melden
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Dieser "bäuerliche Ungehorsam" der Vertreter der zentralen Milchregulierung war sicher ein wirksames Zeichen, das gesetzt wurde. Die Idee ist gut: Die Bauern wollten auf dem Hof vor Ort schauen, wie denn der für freien Wettbewerb einstehende Bauer Roland Werner seine günstige Milch produziere - diese sanfte Provokation hat immerhin Gehör verschaffen für die ganze Problematik.
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Wie sähe die Situation dann aus? Das frage ich als "normalo" Bürger, der sich mit der Materie nicht näher auskennt, sich aber dafür interessiert.
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